Was ist dieser «Malware»-Virus?

Solche oder ähnliche Fragen lese oder höre ich im Moment sehr oft. Das Thema Virus ist mittlerweile fast täglich in Zeitungen, TV oder auf den sozialen Medien zu sehen/lesen. In diesen Artikeln wird mit vielen Fachwörtern um sich geworfen und gleichzeitig wird auch sehr viel Unsicherheit gestreut.

Überraschend ist das nicht. Laut Safety Detective , erschienen alleine im Jahr 2018 knapp 232 Millionen neue Malware auf dem Markt und infizierten ca. 812 Millionen Geräte weltweit.

Und was  hat es jetzt mit diesem «Malware»-Virus auf sich?

Malware bedeutet auf Deutsch «Schadsoftware» und ist der Überbegriff für die verschiedenen Typen von Schadsoftware.

Typen? Was für Typen gibt es denn?

Mittlerweile sehr viele. Die wichtigsten bzw. die von denen man am meisten hört sind folgende:

Viren

Ein Virus befällt in der Regel ausführbare Dateien wie Programme (.exe) oder Office-Dokumente (.docx,.xls usw.) und schreibt seinen Schadcode in die Datei. Sobald die Datei vom Benutzer ausgeführt wird, wird der Code gestartet, welcher dann z.B. Dateien löscht, sich weiterverbreitet oder er gestattet Kriminellen Zugang von aussen auf das System.

Wurm / Trojaner

Die Würmer funktionieren leicht anders. Sobald der Wurm einmal im Internet ist, sucht er sich selber einen Weg zum nächsten Zielsystem und muss nicht unbedingt vom User ausgeführt worden sein. Der bekannteste Weg ist wohl über Email. Viele Würmer sind mit einem trojanischen Pferd gekoppelt. Das Anwendungsfeld von Trojanern ist eigentlich fast grenzenlos. Oft werden sie eingesetzt, um Passwörter für  das Mobile Banking oder andere Accounts im Internet auszuspionieren.

spyware

Spyware ist nichts anderes als ein kleines Programm, welches alles aufzeichnet, was auf dem Gerät passiert. Diese Informationen/Daten werden zum Verbreiter oder deren Käufer zurückgeschickt. Sie können z.B. für ungewünschte Werbung oder sogar für die Erstellung eines Profils über die Benutzer verwendet werden.

ransomware

Von Ransomware liest man im Moment gefühlt täglich. Eine Ransomware verschlüsselt oder sperrt den Zugriff auf die Dateien oder den Computer und fordert ein Lösegeld für die Freigabe.

Danke! Da bin ich aber froh, dass ich einen MacOS verwende und es da keine Malware gibt!

Diese Aussage würde ich definitiv nicht unterschreiben. Weil der Marktanteil von Windowssystemen bisher viel grösser war, hatten es die Malware-Entwickler eher auf diese Systeme abgesehen. Mit dem zunehmenden Marktanteil von MacOS- Systemen ist 2018 auch die Entwicklung von Mac Malware um 165% angestiegen.

https://www.safetydetective.com

Ich empfehle grundsätzlich auf wirklich allen Systemen ein Antivirusprogramm zu installieren!

Ein Beispiel für ein gutes Antivirusprogramm, ist wie bereits in meinem allerersten Post beschrieben,  Kaspersky Total Security

Bleibt sicher, euer Peter

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